2016

 

12.45 Uhr

Bibelgespräch zur Jahreslosung

mit Landesbischof i. R. Dr. Gerhard Maier
Speisesaal


„Menschen am Rand – mitten unter uns“

Menschen am Rand – sagen wir in der Mitte. Mitten unter uns leben Menschen, die an den Rand gedrängt, gedrückt werden. Manche sind richtig draußen, ohne ein Dach über dem Kopf. Aber nicht nur Obdachlose, auch Bettler, Fixer, Gefangene, Aidskranke sind Außenseiter. Wir schauen oft weg,  als wären die armen Schlucker eine Beleidigung für unsere Augen. Menschen beginnen zu sterben, wenn sie nicht mehr angesehen werden. Ohne Ansehen kann keiner sein. Der soziale Tod ist oft noch schmerzlicher als das reale Sterben. Petrus Ceelen war 30 Jahre Seelsorger für Menschen am Rand. Er hat viele kranke Insassen, Drogenabhängige, Wohnsitzlose, Aidskranke auf der letzten Strecke begleitet und auch ihre Trauerfeier gehalten. Den Namenlosen einen Namen zu geben ist das Anliegen seiner vielen Veröffentlichungen. – Himmelsblick


„... behütet und getröstet wunderbar“, ...

so heißt es in einem Lied von Dietrich Bonhoeffer. Dieses und andere Lieder zum Motto wollen wir gemeinsam singen. Offenes Singen mit
Dierk Jacob, Kirchenmusiker und Sabine Jacob, Pädagogin, Aulendorf. –
Tagungsraum


Notfallseelsorge, Erste Hilfe für die Seele ...

in der Betreuung von Betroffenen nach Verkehrsunfällen, plötzlichen Todesfällen, Überbringung von Todesnachrichten. Wie arbeiten die Männer und Frauen in diesem Dienst? Ist Trösten in diesen Momenten überhaupt möglich? Elke Gehrling, Trauerpädagogin und leitende Notfallseelsorgerin im Landkreis Sigmaringen, erzählt aus Ihrer langjährigen Praxis und freut sich auf einen regen Austausch mit den Zuhörern.
Andachtsraum


Wie gehen Kinder mit Krankheit, Sterben, Tod und Trauer um?

Aus zwei Perspektiven möchte ich mich in diesem Workshop den schwierigen Themen annähern:
– ein Kind ist selbst lebensbedrohlich erkrankt,
– ein Kind erlebt diese Situationen in seinem Umfeld.
Weiter soll der Frage nachgegangen werden, was hilft und was tröstet Kinder  in dieser Zeit? Referent: Pfarrer i. R.
Dr. Ulrich Mack, Bad Schussenried. –
Seminarraum

Christi Himmelfahrt, 6.5.2016

Unter dem Motto „ge-tröstet“ steht in diesem Jahr der Evangelische Oberschwabentag. Das Motto nimmt die Jahreslosung 2016 auf: „Ich will euch trösten, wie einen seinen Mutter tröstet.“ (Jes 66,13).  Rund um die Dobelmühle bei Aulendorf gibt es dazu ein interessantes Programm mit Gottesdiensten, Workshops, Erlebnismöglichkeiten und speziellen Angeboten für Kinder und Jugendliche.

Im Festgottesdienst um 10 Uhr wird der Theologe und Buchautor Petrus Ceelen zur Jahreslosung predigen. Ceelen arbeitete viele Jahre als Gefängnisseelsorger und in der AIDS-Hilfe. Musikalisch wird der Gottesdienst von Posaunenchören aus den Kirchenbezirken Biberach und Ravensburg unter Leitung von Dierk Jacob, sowie dem Gospelchor „joyful singers“ unter Leitung von Alexander Schleinitz-Kamps aus Bad Saulgau gestaltet. Für Kinder und Jugendliche gibt es parallel dazu jeweils eigene Gottesdienste. Die „joyful singers“ werden zudem zwischen Gottesdienst und Mittagessen eine Matinee mit weiteren Liedern aus ihrem Repertoire gestalten.

Das Angebot der Gesprächskreise und Workshops ab 12:45 Uhr umfasst insgesamt 10 verschiedene Themen, die das Motto „ge-tröstet“ in unterschiedlichen Formen aufnehmen. Festprediger Petrus Ceelen wird aus seiner langjährigen Arbeit mit Menschen am Rand unserer Gesellschaft berichten.

14.00 Uhr

Trost für Demenzkranke und ihre Angehörige

Workshop mit Frau Gabriele Moosmann, Zieglersche Altenhilfe Bad Waldsee
Andachtsraum


„Ich hatte viel Kummer im Herzen, aber deine Tröstungen erquicken meine Seele“ (Ps 94,19)

Bibliodramatische Annäherungen an den Trost Gottes  mit Schuldekan Michael Pfeiffer.
Die Jahreslosung 2016 erzählt vom mütterlichen Trost Gottes. In einer kleinen bibliodramatischen Einheit nähern wir uns dem an. Dazu lassen wir uns auch auf ein Zwiegespräch mit unserer Emotionalität ein. Erfahrungen aus den Psalmen helfen uns dabei.
Tagungsraum


Notruf 110 - Polizei im Einsatz – rund um die Uhr

Polizistinnen und Polizisten müssen sich den ethischen Fragen um die Anwendung von Macht und Gewalt, Befehl und Gehorsam, der Verantwortung und des Gewissens, den Themen Sterben, Tod und Trauer, der Menschenwürde, der Gerechtigkeit und den Fragen der Arbeits- und Lebenszufriedenheit täglich  stellen. Die Frauen und Männer der Polizei sind oft mit menschlichen Extremsituationen konfrontiert. Beim Dienst in der Polizei handelt keiner nur als Privatperson. Alle müssen stets in der Lage sein, ihre Entscheidungen und ihr Handeln umfassend zu verantworten:
- vor den Bürgerinnen und Bürgern, für deren Schutz und Freiheit sie eintreten,
- vor ihren Vorgesetzten oder vor Gericht oder in der Öffentlichkeit, vor sich und ihrem eigenen Gewissen.
Es geht darum, verantwortbare Entscheidungen zu treffen und dem entsprechend zu handeln. Oft heißt dies auch, Trost zu spenden – oft aber entsteht auch der Wunsch, selbst Trost zu empfangen. Workshop mit Ekkehard Falk, Polizeipräsident Konstanz. –
Speisesaal


Tröstlich, dass Grenzen überwunden werden.

Entlang der Balkanroute helfen die Partnerkirchen des Gustav-Adolf-Werks mit ungeheurem Engagement bis an die Grenzen ihrer Kräfte, den durchziehenden Flüchtlingen zu einem menschwürdigen Leben. Das GAW unterstützt die  kleinen Minderheitskirchen in Griechenland, Ungarn, Slowenien, Österreich, Serbien, Spanien und Italien in verschiedener Weise, auch durch den Einsatz von Freiwilligen. Der Geschäftsführer des GAW Württemberg, Ulrich Hirsch, gibt Einblicke in die Arbeit der Partnerkirchen in den Aufnahme- ländern an den Außengrenzen der EU. – Seminarraum


Ein Kind ist verstorben. Wie der Familie beistehen?

Den Tod eines Kindes, ob im Alter von 8 Tagen, 18 Monaten oder 40 Jahren erlebt eine Familie als unfassbares Ereignis, das das Leben schlagartig verändert: Nichts ist mehr wie vorher und die Lücke bleibt. Wer verhindert ist, findet als Angehöriger oder Begleiter in der Broschüre „Trauer über den Tod eines Kindes“ eine kleine Hilfe.
Karl-Heinrich Gils, Diakonie, Telefon 07351 / 15 02 50,
E-Mail: gils@diakonie-biberach.de
Himmelsblick

Landesweite Aktion: Sammelboxen für Handys

Umweltverschmutzung, Zerstörung von Lebensgrundlagen sowie entwürdigende Bedingungen in der Produktion kennzeichnen die Wertschöpfungskette der Handyproduktion. Die Handy-Sammelaktion versucht dieser Ressourcenverschwendung Einhalt zu gebieten, Wertstoffe zu recyceln und brauchbare Altgeräte aufzubereiten. Am Oberschwabentag können Sie Ihre ungenutzten Altgeräte und Ladegeräte abgeben.  Mit einem Zuschuss aus den Erlösen der Sammelaktion werden unter anderem kirchliche Projekte in Afrika unterstützt und somit Zukunft geschaffen. – Eva Militz